Heilfasten mit der Buchinger Methode
Heilfasten ist die beliebteste Methode, um dem Körper etwas Gutes zu tun und um ihn zu entschlacken. Die beliebteste und bekannteste Methode zum Heilfasten ist die Buchinger Methode. Im Jahr 1919 hatte Otto Buchinger eine chronische Gelenkerkrankung und machte eine dreiwöchige Fastenkur. Danach war er so von dem Erfolg begeistert, dass der Mediziner eine Form für das Heilfasten entwickelte, die noch heute sehr gerne angewandt wird.
Bei dieser Methode wird keine feste Nahrung zu sich genommen, sondern nur etwas zu Trinken. Wie lange man dies macht, ist jedem selbst überlassen, es sollte jedoch zwischen zehn und vierzig Tage sein. In dieser Zeit verzichtet man auf die Genussmittel Alkohol und Nikotin und entgiftet somit den Körper. Weitere Bestandteile dieser Fastenkur sind regelmäßige Ruhepausen, in denen man Musik hört oder meditiert.
Des Weiteren sollte man bei dieser Fastenkur laut Buchinger sich regelmäßig an der frischen Luft bewegen, um die Schleimhäute, die Haut und die Lunge zu reinigen und entgiften. Bevor man sich jedoch dazu entschließt, dieses Heilfasten zu machen, sollte man bereits einige Tage vor Beginn die Nahrung umstellen und zwar auf leichte Kost. Laut Buchinger hat man bei diesem Heilfasten kein Hungergefühl, da alle notwendigen Nährstoffe mit Gemüsebrühen, Obst- und Gemüsesäfte sowie viel Wasser aufgenommen werden.
Bei dieser Fastenkur verändert sich der Stoffwechsel und die Leistungsfähigkeit steigert sind. Des Weiteren wird die Ausschüttung von Serotonin, ein Glückshormon, gesteigert. Hat man dann die gewünschten Tage lang gefastet, sollte man sich ebenso langsam wieder an normale Nahrung gewöhnen, wie man es sich abgewöhnt hat. Am Besten beginnt man mit Obst und Gemüse, welches püriert ist.
